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Mental Lift & Syavash Rastani - Atlantis - Handpan-Portal Video der Woche

mentalLift & Syavash Rastani – Atlantis (31/2019)

Wer den gleichen Weg vor Augen hat, den wundert es kaum, wenn er Gleichgesinnte trifft.
Den Weg von „mentalLift“ beschreibt das Trio so: „Musik mit Klangskulpturen zu machen, sich dort zu begegnen, den Austausch zu suchen sowie neue musikalische Wege zu finden und gemeinsam Wege der Verinnerlichung zu beschreiten.“

Ich habe mit mentalLift über ihre Kompositionen, wie das wunderschöne Stück “Atlantis” gesprochen.

Wer ist mentalLift?

Frank forscht seit über 25 Jahren zur Wirkung von Musik, im Speziellen zur Wirkung von Klang. Dass mit dem Aufkommen von PANArt Hang und in der Folge mit Handpans eine neue Dimension zur Klangwirkung eröffnet wurde, hat er früh erkannt, entsprechend gehandelt und Instrumente erhalten.

Auf dem Weg der Klangforschung haben sich vor gut 10 Jahren Michael und Frank an der Hochschule kennen gelernt. Michael lernte dort die Hang kennen und für ihn stand fest: Mit diesem Instrument ist sein weiterer musikalischer Werdegang zu gehen.

So haben die beiden mit den zur Verfügung stehenden PANArt-Instrumenten „Pygmy Hang“ (1.Generation, F-Moll), „Integrale Hang“ (2.Generation, D-Moll) und „Freie Integrale Hang“ (3.Generation, B-Moll) nach Mustern gesucht, um miteinander den Musik-Flow zu erfahren.

mentalLift Handpan Musik
von links: Michael Kahlert, Frank Henn, Igor Arndt

Das musikalische (wie das private) Verständnis war sofort gegeben und wurde konstruktiv entwickelt. Das Musikerleben war für beide eine Wohltat, die jegliche Formen der Alltagsbelastungen verschwinden lässt.

Michael und Igor kannten sich bereits aus der Zusammenarbeit in einer anderen Formation. Als Michael ihm 2013 einen Probemitschnitt des Duos vorspielte, weckte der akustische Reiz im Gitarristen Igor den Wunsch, diesen Klangzauber mitzugestalten. Darauf hat dann ein gemeinsames Treffen stattgefunden, und als klar wurde, dass das gemeinsame Musizieren allen Beteiligten ein nachhaltig gutes Gefühl spendet, hat sich das Trio dann endlich gefunden.

Muster wurden zusammen entwickelt, ausgecheckt, geprobt und zu Kompositionen erarbeitet.
Dies führte zu Titeln, wie „Armagi“ – der erste bekannte Begriff für den Zustand „von jeglicher Schuld befreit“ oder „Kalumet“ – die Friedenspfeife der Amerikanischen 1.Nation. Nur das bei mentalLift der Inhalt, der zur Friedsamkeit anhalten möge, die Musik ist. Folglich heißt die erste CD „kalumet“ (Release im November 2016).

Mikrophone wurden angeschafft, um das Klangniveau authentisch Aufzeichnen zu können. Hier wurde auf AKG-C 414 B-ULS und auf NEUMANN KM184 vertraut. Mehrere Recording Sessions fanden statt, bis das Ergebnis dem Niveau der eigenen Vorstellungen entsprach.

MentalLift - Frank Henn, Michael Kahlert, Igor Arndt
mentalLift

Zwischenzeitlich führten gemeinsame Besuche bei PANArt in Bern zu neuen Erkenntnissen bzgl. der Klangskulpturen, zur Erweiterung des mentalLift-Instrumentariums und zu neuen Ideen für Kompositionen. Zwei GUBAL und später HANG-BAL (beide Eb-Dur) ergänzten den schon vorher sehr erfreulichen Fundus.

„On Top“ kam noch eine 8-Stimmen-PANArt-Hang (1. Generation A-Moll, Centerton „E“) durch den fairen Ankauf aus der Auflösung eines Musiktherapie-Instituts dazu.

Inzwischen hat „mentalLift“ zu den Auftritten in der Standardformation Experimente der musikalischen Begegnung gewagt. So wurden die eigenen Kompositionen speziell für Konzerte mit Sinfonischem Orchester arrangiert und erfolgreich aufgeführt.

Weitere weltmusikalische Räume wurden betreten. Mit Santur (Kioomars Musayyebi), Sitar (Hindol Deb) und inzwischen, als stets willkommener und häufiger Gastmusiker Syavash Rastani (Herbst 2018), mit „persischer Perkussion“ (Tonbak, Daf, Kuzeh) taten sich neue Horizonte auf.

Hier hat sich die Zusammenarbeit mit Syavash als eine Ergänzung gezeigt, die dem Trio eine brillante Bereicherung gibt. Der Wohlfühlfaktor ist mit Syavash um ein enormes Maß gestiegen. Das verlangt nach mehr. Erfreulicher Weise stehen weitere gemeinsame Auftritte an.
Für die nächste CD (Aufnahmen im Herbst/Winter 2019/20) ist Syavash mit eingeplant.

Die Namensgebung Story

„mentalLift“ ist aus persönlichem Erleben und Reaktionen unserer Zuhörer entwickelt worden. Die Äußerungen unserer Zuhörer reichen von: „Das gibt mir den richtigen Antrieb“, über: „Ich konnte wunderbar träumen“, bis hin zu: „Diese Musik beruhigt mich unglaublich.“

Unsere persönliche Wahrnehmung ist derart, dass gleichwohl wie unsere Eingangsbefindlichkeit zu bewerten ist, wenn wir gemeinsam miteinander musizieren, treten wir in Kürze in den Raum von angenehmen Befindlichkeiten ein. Offensichtlich hat unsere Musik etwas, dass die Beteiligten auf ihre individuell gewünschten Stimmungen leitet. In einem Bild: Das mentale Erleben unserer Zuhörer wird durch die Musik mit einem imaginären Lift an die gewünschte Stelle des persönlichen Wohlbefindens gefahren.

Wie entstehen die mentalLift Kompositionen?

Die mentalLift-Kompositionen entstehen, indem entweder gemeinsam improvisiert wird und darin Potenzial für eine Komposition entdeckt wird, oder einer der drei Musiker ein Pattern vorstellt, das irgendwie „kickt“. Dieser Part wird dann gemeinsam ausgebaut, ergänzt und in Form gebracht.

Das Zusammenspiel über die Kompositionen soll reifen – musikalisch und sozial. Das braucht Zeit, die jedem Stück gegeben wird. Die Proben sind entspannt und zeitlich großzügig. Das passt: Schließlich sind die mentalLift-Zusammenkünfte – ob Probe oder Gig – Balsam für die Seele.

Der Titel „Atlantis“

Die Philosophen diskutieren kontrovers darüber, ob es Atlantis, die sagenumwobene Insel, überhaupt gegeben hat.
Fest steht: Vor unserem inneren Auge, können wir eine Insel, oder Landschaft mit welchem Namen auch immer, oder wie auch immer (harmonisch verträumt bis schrill bizarr) kreieren. Sagenhaft und einzigartig. Individuell und hoch intim.

Während wir uns mit der Komposition beschäftigten, kamen über die mächtigen Pulse zu Anfang und über mediterrane Bilder, die wir während des Spielens unabhängig voneinander, jedoch gleichzeitig entwickelten, der Titel „Atlantis“ als treffende Anregung auf.
Natürlich steht es jedem Hörer frei, sein eigenes Atlantis oder wie er/sie es nennen möchte, als tiefes inneres Erleben für sich zu schaffen.

 

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