Handpan, Hang® & Hang Drum: Der Einsteiger-Ratgeber

Inhaltsverzeichnis (Lesezeit ca. 15 Minuten)

Eine Handpan heißt nicht Hang Drum und ist auch kein Hang®. Trotzdem verwende ich diese Begriffe, weil sie gerade von Einsteiger*innen noch oft bei der Suche im Internet benutzt werden. Auf dem Handpan-Portal kläre ich dann über die korrekte Benennung der Instrumente auf.

Handpan / Hang-Drum

Dieser Artikel dient dir als Einstieg in die Welt von Handpan und Hang®. Er beantwortet dir die grundlegenden Fragen:

  • Was ist eine Handpan?
  • Was ist der Unterschied zum Hang®?
  • Ist Handpan lernen schwer?
  • Wie ist eine das Musikinstrument aufgebaut?
  • Wie funktioniert eine Handpan?
  • Was macht das Instrument so besonders?

Oder bist du schon auf der Suche nach einem Instrument? Unser Ratgeber zum Thema Handpans kaufen, wird dir helfen.

Handpan, Hang® und Hang Drum – Was ist das?

Was ist eine Handpan?

Der Begriff Handpan bezeichnet eine relativ junge Gruppe von Musikinstrumenten. Diese Instrumente bestehen aus zwei aneinander geklebte Metallhalbschalen. Aufgrund des außergewöhnlichen Klangs und der leichten Erlernbarkeit sind sie in den letzten Jahren sehr beliebt.

Was ist ein Hang®?

Das Hang® ist das Ursprungsinstrument aller Handpans. Es wurde im Jahr 2000 von der Firma PANArt erfunden. 

Was ist der Unterschied zwischen Handpan und Hang® Drum?

Die Unterschiede zwischen Handpans (leider oft auch fälschlicherweise „Hang-Drums“ genannt) und dem Hang® sind gering. Es handelt sich um Instrumente der gleichen Kategorie. Sie unterscheiden, so wie alle Instrumente einer Kategorie, lediglich im Klang, der Farbe und kleineren Details. Herstellung, Aufbau und Spielweise sind aber gleich.

Der wichtigste Unterschied aber ist:

Das Hang® bezeichnet als geschützter Name ausschließlich die Instrumente von PANArt. Die Bezeichnungen Handpans oder Hang-Drums dienen als Oberbegriff für die Instrumentenkategorie.

Ist Handpan lernen schwer?

Nein, es ist nicht schwer Handpan spielen zu lernen. Im Vergleich zu anderen Musikinstrumenten ist Handpan spielen sehr leicht!

Das liegt an folgenden Vorteilen:

  • Im Vergleich zu anderen Instrumenten haben Handpans relative wenige Töne. Diese Töne passen sogar besonders gut zusammen. Das führt dazu, dass du auf einer Handpan kaum falsch spielen kannst. Selbst Neulinge können oft nach wenigen Minuten schon Rhythmen & Melodien spielen.
  • Die Spieltechnik (Anschlagen der Klangfelder) ist sehr leicht zu erlernen. Du musst nicht wie bei einer Gitarre oder einem Klavier schwierige Griffe lernen. Du tust einfach so, als wäre die Handpan eine heiße Herdplatte. Du schlägst sie ganz kurz mit dem Finger an und schön ertönt der wundervolle Klang.
  • Du musst keine Noten lernen. Für die Notation von Rhythmen und Melodien für Handpans werden meistens einfache, leicht verständliche Zeichen benutzt.

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Sind Steel Tongue Drums auch Handpans?

Stahlzungentrommeln sind keine Handpans. Manchmal wird der Begriff Handpan jedoch fälschlicherweise für Zungentrommeln verwendet. Auch wenn einige Tongue Drums in ihrer Form den Handpans ähneln, unterscheiden sie sich in wichtigen Eigenschaften. Bei den Stahlzungentrommeln werden die Klangfelder nicht gehämmert. Die Felder werden in das Metall geschnitten. Die Unterschiede in Herstellung und Material führen zu einem anderen Klangverhalten.

Aufbau, Funktion und Spielweise einer Handpan

Aufbau einer Handpan

Eine Handpan besteht aus zwei Metallhalbschalen. An ihren Rändern sind sie fest miteinander verklebt. Der so entstehende Hohlraum ist der Resonanzkörper (Helmholtz-Resonanz) des Musikinstruments.

Aufbau einer Handpan
Aufbau einer Handpan – Foto: Michael Paschko (Ixkeys), Panart-freies-integrales-hang, CC BY-SA 3.0

Auf der Oberseite einer Handpan befindet sich das zentrale Tonfeld. Das ist fast immer der tiefste Ton. Er wird auch „Ding“ oder „Bass“ genannt. Der zentrale Bereich wird abgegrenzt durch die Schulter.

Um das zentrale Klangfeld herum liegt kreisförmig der Chor. In diesem befinden sich meistens 7-9 Töne (auch Noten genannt). Sie kommen alle aus einer bestimmten Tonleiter. Dadurch passen sie zueinander.

Die Töne einer Handpan ergeben die Stimmung oder auch Skala. Es gibt viele verschiedene Handpan-Stimmungen. In Abhängigkeit der Auswahl der Töne erzeugen die verschiedene Handpan-Skalen unterschiedliche Klangwelten.

Auf der unteren Metallhalbschale befindet sich normalerweise nur ein Loch als Resonanzöffnung. Selten liegen auf der Unterseite Tonfelder (sog. Bottom Notes).

Handpan-Tonfelder Anordnung
Anordnung der Tonfelder von 1 (tiefster) bis 9 (höchster Ton)
Handpan Ding
Ding
Handpan Chor
Chor
Schulter
Schulter
Handpan Klangfeld
Klangfeld

Wie funktioniert eine Handpan?

Bei der Handpan entsteht der Ton durch das Anschlagen der Tonfelder mit den Fingern. Das versetzt die Klangfelder, aber auch das gesamte Instrument in Schwingung. Dadurch bewegt sich die Luft im Inneren des Instruments. Diese Luftbewegung erzeugt im Resonanzkörper den Ton. Je größer das Klangfeld, desto tiefer ist der entstehende Ton.

Oft wird vermutet, dass der Ton einer Handpan genau so entsteht, wir bei einer Trommel. Doch das ist nicht richtig.

Bei Trommeln wird der Ton mit einer Membran erzeugt, die unter Zugspannung steht.

Bei Handpans hingegen stehen die Tonfelder unter Druckspannung. Während der Herstellung des Instruments werden die Tonfelder durch Hammerschläge so geformt, dass sie unter Druckspannung stehen. Dabei drückt die innere Fläche eines Felds gegen den eigenen Rand und es kommt zu einer Art kontrollierten Knickung des Materials. Eine ähnliche Knickung von Metall kannst du z. B. auch bei Deckeln von Einweckgläsern beobachten. 

Der Klang einer Handpan wird durch viele Faktoren bestimmt. Eine Handpan ist somit immer ein Einzelstück und die Klangeigenschaften können sich von Instrument zu Instrument unterscheiden.

Lese auch unseren Handpan-Vergleich, wenn du mehr über die Qualitätsmerkmale von Handpans wissen möchtest.

Numen Instruments Handpan Hersteller
Hammerschläge formen die Tonfelder

Wie wird eine Handpan gespielt?

Beim Spielen befindet sich die Handpan entweder auf dem Schoß oder auf eine Handpan-Ständer. Das Instrument wird mit den Händen und Fingern gespielt. Bereits ein sanfter, kurzer Anschlag eines Tonfelds lässt den wunderschönen Klang des Instruments ertönen. Dabei führt stärkeres Anschlagen nicht zu einem lauteren Ton, sondern verzerrt ihn eher. 

Perkussive Töne werden ebenso mit den Fingern, aber auch mit den Handballen, den Fäusten oder den Fingerknochen durch Berührungen in den Bereichen zwischen den Klangfeldern erzeugt.

Beim Spielen wird die Handpan meistens flach (horizontal) in den Schoß oder auf einen Handpan-Ständer gelegt. So können beide Hände jeden Bereich der Handpan optimal erreichen.

Bei einer selteneren Spielweise wird die Handpan hochkant (vertikal) zwischen den Oberschenkeln gehalten. Dabei spielt die stärkere Hand die Oberseite und die schwächere Hand die Unterseite der Handpan.

Was macht die Handpans so besonders?

Die Handpans sind wirklich einzigartige Musikinstrumente. Viele Fragen sich, wie sie in so kurzer Zeit so unglaublich beliebt werden konnten.

Diese Eigenschaften machen die Handpans so besonders:

  • Ein außergewöhnlicher Klang voller Obertöne, der viele Menschen tief berührt.
  • Die Begrenzung auf eine relativ geringe Anzahl an Tönen macht Handpans unglaublich leicht zu spielen.
  • Die Spiel- und Anschlagtechniken sind einfach. Die meisten Menschen beherrschen sie bereits nach wenigen Versuchen.
  • Die intuitive Spielweise ermöglicht das Improvisieren ohne Vorkenntnisse.
  • Das Spielen auf der Handpan ist sehr leicht zu erlernen. 
  • Durch die Verbindung von Rhythmus und Melodie erzeugen Handpans einzigartige Klangwelten.

Aufgrund dieser Eigenschaften, ist es den meisten Menschen schon nach kurzer Zeit möglich Rhythmen und Melodien zu spielen. Auch wenn sie vorher sagen: „Ich bin doch aber total unmusikalisch!“

Die Handpan ist einfach ein Instrument für alle Menschen jeden Alters, ob mit musikalischen Vorkenntnissen oder ohne!

Handpan, Hang®, Hang Drum & Pantam – Warum gibt es so viele Namen?

Für die Handpan-Instrumente werden einige, teils synonyme Namen verwendet. Um Missverständnisse zu vermeiden, findest du dir hier jeweils eine kurze Erklärung der Namen.

  • Handpan
    Dieser Begriff wurde 2007 von Kyle Cox erfunden. Der Gründer der Firma Pantheon Steel wollte damit lediglich seine Kreation benennen. Der Name Handpan setze sich aber schnell in der Szene durch und gilt nun als Oberbegriff dieser Instrumente.
  • Hang®
    Das ist der Name, den sich die Firma PANArt Hangbau AG für ihr Instrument gesichert hat. Er darf also nur für Hang®-Instrumente aus dem Hause PANArt verwendet werden. „Hang“ ist Berndeutsch und bedeutet so viel wie „Hand“. Der Name betont also, dass das Instrument mit der Hand gespielt wird.
  • Hang Drum & Hand Drum
    Dieser Begriff ist eine im Englischen häufiger verwendete Abwandlung des Originalnamens Hang®. Er suggeriert, dass es sich bei dem Instrument um eine Trommel (engl. Drum) handelt. Oft wird er auch fälschlicherweise für Handpans benutzt.
    Der Begriff „Hang Drum“ wird auf dem Handpan-Portal benutzt weil er gerade von Einsteiger*innen noch oft bei der Suche im Internet benutzt wird. Auf dem Handpan-Portal kläre ich dann über die korrekte Benennung der Instrumente auf.
  • Pantam
    Der Name Pantam, eine Kombination aus Pan und Ghatam, wird gleichbedeutend zum Namen Handpan verwendet. Erfunden hat ihn ein Hang®-Verkäufer in Israel, da seine Landsleute Probleme mit der Aussprache des Worts Hang® hatten. Er wird eher in der internationalen Szene verwendet.
  • Spacedrum®
    Dieser Name ist von der Firma Metal Sounds gesichert und bezeichnet ausschließlich deren Spacedrum®-Instrumente. Da diese allerdings schon lange auf dem Markt sind, benutzen einige Menschen den Begriff „space drum“ als Synonym für Handpans.
  • Klangskulptur (engl. Sound Sculpture)
    Um zu betonen, dass die Handpans schwer einer Kategorie an Musikinstrumenten zuzuordnen sind, benutzen einige Menschen den Begriff Klangskulptur.

Worauf muss ich beim Handpan-Kauf achten?

In den Jahren nach der Erfindung des Hang® war die Firma PANArt viele Jahre der einzige Hersteller. Mittlerweile gibt es aber eine große Anzahl sehr guter Handpan-Hersteller*innen. Daher kannst du heutzutage wesentlich einfacher eine Handpan günstig kaufen.

Das Handpan-Portal hat für dich alle Infos zum Kauf einer Handpan in einem umfangreichen Ratgeber zusammengefasst:

  • Welche Handpan sollte ich mir kaufen oder mieten?
  • Wo und wie kaufe ich eine Hang-Drum?
  • Was ist die beste Handpan für Anfänger*innen?
  • Wie finde ich die richtige Handpan für mich?
  • Warum sind die Instrumente so teuer?

Lies die Antworten zu diesen Fragen in unserem Ratgeber zum Kauf einer Handpan.

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Die Entstehung der Handpans

Die Handpan basiert auf dem Musikinstrument Hang®. Das Hang® von PANArt war lange Zeit das einzige Instrument dieser Art. Es hatte wundervolle Klang- und Spieleigenschaften. So wurde es sehr schnell auf der ganzen Welt beliebt.

Die Nachfrage nach dem Hang® überstieg bei Weitem das Angebot. Deshalb versuchten immer mehr Menschen ähnliche Instrumente herzustellen.

Unter diesen Menschen war auch Kyle Cox mit seiner Steelpan-Firma Pantheon Steel. 2007 benutzte er als erster den Begriff Handpan auf seiner Internetseite.

Da PANArt den Begriff Hang® hatte schützen lassen, durfte kein anderes Instrument so genannt werden. Die wachsende Handpan-Szene musste daher eigene Namen für ihre Instrumente finden.

Die ersten Handpans hießen:

  • Caisa von Kaisos Steel Drums (Deutschland, 2007)
  • BElls von BEllart (Spanien, 2009),
  • Halo von Pantheon Steel (USA, 2009) und
  • Spacedrum von Metal Sounds (France, 2009).

An diesen Beispielen siehst du ganz schnell, dass der Begriff Handpan anfänglich nicht der einzige war. Es gab Caisas, BElls, Halos und Spacedrums. Während die Instrumentenart über die Jahre immer bekannter geworden ist, hat sich allerdings der Name Handpans als Oberbegriff durchgesetzt.

Die Geschichte vom Hang®

Felix Rohner, einer der späteren Erfinder*innen des Hang®, beschäftigt sich schon seit Mitte der 70er Jahre mit der Herstellung von Steelpans.

Seit dem forscht er über die Materialien und Herstellungsprozesse zum Bau von Instrumenten aus Metall.

Ein großer Durchbruch gelang ihm und seinen Mitforschenden 1998 mit einem Verfahren zum Härten des Stahls für Blechklanginstrumente. Dieses Verfahren nannten sie Gasnitrieren.

Durch das Gasnitrieren wird ein Blech hergestellt, bei dem der weichere Kern durch eine härtere Außenschicht umgeben ist. Damit ist ein großer Meilenstein in der Instrumentengeschichte erreicht.

PANArt nannte die Instrumente, die durch die neuen Verfahren, Materialien und Werkzeuge entstanden sind, Pang-Instrumente.

Die 1. Generation

Das Herstellen der Pang-Instrumente und der Entdeckerdrang von PANArt und dem Perkussionisten Reto Weber führten schließlich dazu, dass man die Eigenschaften von Pang-Schalen und der indischen Gatham in einem neuen Instrument vereinte.

Im Jahr 2000 erblickte so das erste Hang® das Licht der Welt.

Kurz darauf wurde es offiziell auf der Musikmesse Frankfurt von Felix Rohner und Sabina Schärer vorgestellt. Daraufhin konzentrierten sich die beiden ausschließlich auf den Bau des neuen Instruments. Sie stellten den Bau von Steelpans und weiteren Pang Instrumenten ein.

Das Hang® wurde stetig weiterentwickelt. Verkauft wurde es über ausgewählte Händler*innen lediglich an eine kleine Kundengruppe. Diese Exklusivität gepaart mit dem einmaligen Klang dieses neuen Instruments begründet die unglaubliche Laufbahn des Instruments.

Die erste Generation der Instrumente wurde von 2000 bis 2006 gebaut. Anfänglich wurden ungefähr 30 verschiedene Stimmungen angeboten. Die stetige Weiterentwicklung und die hohe Nachfrage führten dazu, dass nach einigen Jahren ca. 45 Klangmodelle zur Verfügung standen und innerhalb von fünf Jahren 4300 Instrumente verkauft wurden.

Da sich die Kund*innen die Stimmung ihres Hang® selber aussuchen konnten und auch neue Wünsche äußern durften, wurde schnell klar, dass sich viele nach einer tiefer gestimmten zentralen Note (auch Ding genannt) sehnten.

Diesen Wunsch erfüllte PANArt mit dem Low Hang. Durch eine Weiterentwicklung des Bau- und Stimmprozesses, bei dem die Instrumente nun mehrmals im Ofen erhitzt wurden, war es möglich die Spannung der Klangfelder direkter zu kontrollieren und so eine tiefere Stimmung zu ermöglichen.

Die zweite Generation

Der Weiterentwicklungsprozess des Hang® hielt an. So wurde kurz nach dem Low Hang® bereits 2006 die neue Generation des Instruments vorgestellt. Diese Generation unterscheidet sich von der ersten unter anderem darin, dass Messing zunächst auf die Halbschalen aufgebürstet und dann im Ofen eingebrannt wurde. Zusätzlich wurde das Messing genutzt, um die Naht, die Stelle an der die beiden Halbschalen aneinander geklebt sind, zu umhüllen.

Das integrale Hang®

Wie du dir sicher vorstellen kannst, haben PANArt weiter am Instrumentenbau geforscht und wenige Jahre nach der Entwicklung der zweiten Hang®-Generation eine neue Version vorgestellt. PANArt widmete sich ab 2008 dem Thema Harmonie der in der Hang® eingehämmerten Töne und präsentierte als Ergebnis das Integrale Hang®, welches ein Ding in D3 mit sieben Klangfeldern in A3, B3, C4, D4, E4, F4, und A4 im Chor vereint. Zusätzliche wurde das Gu oval und es bekam drei Teiltöne D5, F5 und Fis5 eingestimmt.

Das freie integrale Hang®

Mit dem freien integralen Hang® brachte PANArt ab 2010 ein noch schlichteres Instrument hervor. Man verzichtete nicht nur darauf Messing auf das Instrument aufzubringen, sondern auch die Einfassung der Naht war nicht mehr aus Messing. Das spiegelt die Fokussierung auf den Klang des Hang® wider. Das Ding wurde zusätzlich zweifach abgesetzt und so entstand die sogenannte Dreifachkuppel.

Viel interessanter ist allerdings, dass sich der Einstimmprozess grundlegend änderte. Felix Rohner und Sabina Schärer verbannten technische Stimmgeräte aus ihrer Werkstatt. Lediglich ihre jahrelange Erfahrung, ihr Gehör und innere Resonanz halfen ihnen das Hang® einzustimmen.

Das Ende des Hang®

Ende 2013 wurde der Bau des Integralen Hang® eingestellt. PANArt konzentriert sich nun auf die Kreation weiterer Instrumente (Hang® Balu, Hang® Bal, Hang® Balu Urgu, Hang® Godo, Hang® Gede, Hang® Gudu, Hang® Urgu, Hang® Gubal), die teilweise eine gewisse Ähnlichkeit zu den Hanghang aufweisen.

FAQ zum Handpans

Was ist eine Handpan?

Der Begriff Handpan benennt eine Gruppe von Blechklanginstrumenten. Dabei handelt es sich um zwei miteinander verklebte Metallhalbschalen. In diese Schalen sind Klangfelder eingehämmert. Durch das Anschlagen der Klangfelder wird ein Ton erzeugt.

Ist Handpan lernen schwer?

Nein, das Handpan spielen ist nicht schwer.

Es ist im Vergleich zu anderen Instrumenten sehr leicht zu erlernen. Auf einer Handpan stehen nur bestimmte Töne zur Verfügung, die gut zueinander passen.

Worauf solltest du beim Handpan kaufen achten?

Vielleicht mag dir der Kauf einer Handpan anfangs schwer vorkommen. Es gibt verschiedene Modelle, Stimmungen und Materialien. Aber mit den richtigen Informationen machen wir es dir leicht, eine wunderschöne Handpan zu finden.

Was kostet eine Handpan?

Der Preis für eine gute Handpan liegt zwischen 1.400 € bis über 3.000 €.

Bei einer Handpan, die wesentlich günstiger ist, leidet oft die Qualität.

Der Grund für diese Preise: Eine Handpan wird größtenteils in Handarbeit hergestellt. Außerdem brauchen die Hersteller*innen viele Jahre Erfahrung, um eine Handpan richtig stimmen zu können.

Was ist ein Hang®?

Das Hang® ist ein Musikinstrument, das die Firma PANArt im Jahr 2000 erfunden hat. Dabei werden zwei Metallhalbschalen am Rand miteinander verklebt. Auf diesen Halbschalen befinden sich Klangfelder, die durch Anschlagen mit den Fingern einen Ton erzeugen.

Das Hang® gilt als Ursprung aller Handpans.

Was macht die Handpans so besonders?

Die Handpans sind wirklich einzigartige Musikinstrumente. Viele Fragen sich, wie sie in so kurzer Zeit so unglaublich beliebt werden konnten.

Diese Eigenschaften machen die Handpans so besonders:

  1. Einzigartiger Klang, der viele Menschen tief berührt
  2. Leichte Erlernbarkeit für alle Menschen auch ohne musikalische Vorkenntnisse
  3. Tolle Verbindung aus Rhythmus- und Melodieinstrument

Aufgrund dieser Eigenschaften, ist es den meisten Menschen schon nach kurzer Zeit möglich Rhythmen und Melodien zu spielen.

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Autoren- & Quelleninformationen

Datum:
5. Februar 2021

Autor:

Milan Serwene

Milan hat 2017 das Handpan-Portal gegründet. Mit seinen umfangreichen Ratgebern hilft er allen Interessierten sich in der Handpan-Welt zurechtzufinden. Er unterstützt mit informativen Blogbeiträgen und Interviews Handpan-Spieler*innen und -Hersteller*innen. Mittlerweile ist das Handpan-Portal als Teil eines großen Netzwerks die größte Internetseite in der Szene.

Quellen:

  • Titelbild – Marcus Lieder
  • Wikipedia: Handpan, Hang (Musikinstrument) unter: de.wikipedia.org
  • Das Hanglexikon: Handpan, unter: http://www.lex.hangblog.org/
  • Veröffentlichungen der PANArt Hangbau AG, unter www.panart.ch
  • Hangblog: Was ist eine Hang Drum?, unter: www.hangblog.org
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