Home > Alle Ratgeber > Handpan-Lexikon

Handpan Lexikon

Das umfangreichste Handpan Glossar im Internet

Hier findest du Erklärungen zu allen Begriffen aus der Handpan-Welt.

Handpan-Lexikon: Warum?

Von beliebten YouTube-Kanälen mit Tausenden von Aufrufen pro Upload bis hin zu Festivals in Europa und darüber hinaus entwickelte sich die Handpan schnell zu einem kulturellen Phänomen in allen Teilen der Welt.

Dieses einzigartige, handgefertigte Instrument hat die Aufmerksamkeit vieler Menschen auf sich gezogen. Die beruhigenden, oft hypnotisierenden Klänge einer gut gespielten Handpan machen sie zu einer Freude für jedes Publikum.

Doch das Vokabular, das sich hinter dem Instrument verbirgt, kann ein wenig verwirrend sein! 

Man muss sich einiges merken, von bestimmten Modellen und Materialien bis hin zu Begriffen mit sich überschneidenden Bedeutungen.

Doch der Einstieg in die Handpan-Welt soll dir nicht wegen unbekannter Begriffe erschwert werden.

Um dich vorzubereiten, wenn du eine hochqualitative Handpan kaufen möchtest, haben wir für dich ein Glossar mit den wichtigsten Begriffen rund um die Handpan zusammengestellt. 

Dieses Glossar ist Teil unser Reihe zum Thema “Handpan kaufen”. Dazu gehören auch folgende Ratgeber:

Inhalt
    Add a header to begin generating the table of contents

    Dein Handpan-Glossar

    Das Handpan-Lexikon umfasst verschiedene Elemente, von allgemeinen Musikbegriffen bis hin zu Fachbegriffen der Handpan-Szene. Zu jedem Begriff gibt es grundlegende Erklärungen und den entsprechenden Kontext.

    Dieses Lexikon ist jedoch nicht als Tutorial gedacht. 

    Wenn du eine Einführung in das Instrument suchst, lies dir unsere Grundlagen-Ratgeber zu Handpan Drums durch.

    Wenn du immer noch etwas verwirrt bist, mach dir keine Sorgen! Wir werden die verschiedenen Begriffe weiter unten aufschlüsseln und erklären, wie sie alle zusammengehören.

    Akkord

    Ein Akkord ist eine Kombination aus mindestens drei gleichzeitig gespielten Noten.

    Es gibt Moll und Dur Akkorde. Der Grundton gibt dabei den Namen des Akkords vor und die anderen Töne bestimmen, ob es sich um einen Moll oder Dur Akkord handelt.

    Beispiel:

    1. Die Tonfolge: c – e – g ist der C-Dur Akkord
    2. Die Tonfolge: c – es – g ist der C-Moll Akkord

    Als Handpan-Spieler*in erzeugst du Akkorde, indem du mehrere Tonfelder gleichzeitig anschlägst.

    Arpeggio

    Ein Arpeggio ist die Abfolge der Töne eines Akkords, die nacheinander und nicht gleichzeitig gespielt werden. Dabei ist es egal, ob du die Töne in aufsteigender oder absteigender Reihenfolge spielst.

    Beim Handpan spielen werden Arpeggios gerne genutzt. Dabei werden einfach die einzelnen Töne eines Akkords immer wieder hintereinander gespielt. Wenn du dir drei zueinanderpassende Akkorde auf deiner Handpan suchst, diese in Arpeggios aufbrichst und nacheinander spielst, hast du schon deinen ersten eigenen Song komponiert.

    Bottom Notes

    “Bottom Notes” sind Tonfelder, die sich auf der Unterseite einer Handpan befinden. Sie erweitern die spielerischen Möglichkeiten auf dem Instrument. Da sie schwerer zu erreichen / zu spielen sind, als herkömmliche Tonfelder auf der Oberseite, sind Handpans mit Bottom Notes eher für fortgeschrittene Spieler*innen geeignet.

    Busking

    Das Wort „busking“ kommt aus dem Englischen. Das Verb „to busk“ bedeutet Straßenmusik zu machen. Wenn auf dem Handpan-Portal vom Busking gesprochen wird, ist also gemeint, dass jemand auf der Straße Handpan spielt.

    Chor (auch Klangring)

    Der Handpan-Chor ist der ringförmige  Bereich einer Handpan, in dem die einzelnen Klangfelder um das zentrale Tonfeld (auch Ding genannt) herum angeordnet sind.

    Chromatische Tonleiter

    Eine chromatische Tonleiter ist mehr oder weniger die “ganzheitliche” Tonleiter, die alle 12 Tonhöhen umfasst. Die meisten westlichen Instrumente sind so konzipiert, dass sie die gesamte Tonleiter abdecken können.

    Die meisten Handpans sind jedoch anders konstruiert. Auf ihnen stehen nicht alle 12 Töne einer Tonleiter, sondern nur eine Auswahl davon, zur Verfügung. Das nennt man dann eine diatonische Tonleiter.

    Crosstalk

    Crosstalk entsteht, wenn das Anspielen eines Tonfelds dazu führt, dass ein anderes Tonfeld auch erklingt. Das kann teilweise gut klingen, kann aber auch zu ungewünschtem Klangverhalten führen. Mehr zu diesem Thema findest du in unserem Ratgeber zur Handpan-Qualität.

    Cupola

    Der Begriff “Cupola” ist ein selten genutzter Oberbegriff für Handpans.

    Cupola wurde wohl erstmals vom Finnen Lauri Wuolio verwendet und in den 2010er Jahren von der Handpan-Gemeinde aufgegriffen. Wuolio wählte das Wort mit Bedacht, um auszudrücken, dass sich die Handpan von seinem Vorgänger, der Steelpan (oder auch Steeldrum), unterscheidet.

    Wuolios Versuch, das Instrument von seinem Vorgänger abzugrenzen, hat den Begriff “Handpan” letztlich nicht ersetzt, sondern ihm ein einzigartiges Wort gegeben, das den Spieler*innen eine Möglichkeit bietet, sich zu unterscheiden.

    Diatonische Tonleiter

    Eine diatonische Tonleiter ist eine Teilmenge der chromatischen Tonleiter. Sie besteht aus sieben Tönen besteht und setzt sich aus 5 Ganzton und 2 Halbtonschritten zusammen.

    Die gebräuchlichsten diatonischen Skalen für Handpans sind Annzsiaka und Kurd.

    Dimple

    Die Dimple sind die Bereiche in der Mitte eines jeden Tonfeldes. Sie sind entweder hervorgehoben oder vertieft.

    Ding

    Die in der Mitte der Handpan befindliche Kuppel, seltener auch eine Vertiefung, ist das zentrale Tonfeld der Handpan. Es wird auch als Ding bezeichnet. Das Ding ist meistens der tiefste Ton auf einer Handpan und ist von der Schulter umgeben.

    Double Sider

    Double Sided ist Englisch und bedeutet so viel wie beidseitig. Ein Double Sider ist eine Handpan, die aus zwei Oberschalen mit Klangfeldern besteht und demnach keine Unterschalte mit Gu-Öffnung besitzt.

    Dur-Tonleiter

    Eine Dur-Tonleiter besteht aus 7 Tönen. Dabei ist es egal, mit welchem Ton sie beginnt. Sie unterscheidet sich von einer Moll-Tonleiter in der Reihenfolge der Ganz- und Halbtonschritte.

    • Dur-Tonleiter: Ganz – Ganz – Halb – Ganz – Ganz – Ganz – Halb
    • Moll-Tonleiter: Ganz – Halb – Ganz – Ganz – Halb – Ganz – Ganz

    Eine Handpan, die auf eine Dur-Tonleiter gestimmt ist, wird oft als “fröhlicher” im Klang wahrgenommen.

    Dynamik / Dynamischer Bereich

    Der Begriff “Dynamik” bezieht sich auf das gesamte Lautstärkespektrum, vom leisesten bis zum lautesten Ton. Die Dynamik ändert sich oft während eines Liedes, um einem ihm Spannung und Bewegung zu verleihen. Stell dir vor, bei einem Song wäre jedes Geräusch, ob Instrument oder Gesang, gleich laut. Das wäre total langweilig.

    In der klassischen Notenlehre werden folgenden Begriffe zur Angabe der Lautstärke verwendet: 

    • Piano: so leise wie möglich
    • Mezzo-Piano: mittel leise
    • Mezzo-Forte: mittel laut
    • Forte: laut

    Da beim Handpan spielen kaum Noten verwendet werden, kannst du die Dynamik so einsetzen, wie es dir gefällt.

    Edelstahl

    Edelstahl oder auch rostfreier Stahl ist ein häufig verwendetes Metall für den Bau von Handpans. Er wird gerne wegen seiner Widerstandsfähigkeit gegen Rost und Witterungseinflüsse genutzt. Im Klang unterscheidet er sich von nitriertem Stahl.

    Flat / b

    Im Englischen Notensystem werden Noten als “flat” bezeichnet, wenn sie einen Halbton tiefer sind, als ihr Grundton.

    Auf Englisch würde man mit “D flat” oder “Db” die Note einen Halbtonschritt unter dem D bezeichnen. Auf Deutsch würde man dazu “Des” sagen.

    Gerade die Notation mit dem “b” hinter dem Notenbuchstaben findest man oft in der Beschreibung einer Handpan-Tonleiter.

    Gathering

    Gathering ist ein englisches Wort und kann mit Versammlung, Zusammenkunft, Zusammensein oder auch einfach Treffen übersetzt werden. Ein Handpan Gathering ist also eine Versammlung von Handpan Spieler*innen, Handpan Hersteller*innen und anderen am Thema Handpan interessierten Menschen.

    Gu

    Auf der Unterseite der Handpan befindet sich eine nach innengewölbte, etwa handflächengroße Resonanzöffnung. Diese Öffnung wird auch als Gu bezeichnet. Der Begriff Gu stammt ursprünglich vom Hang®, wird aber allgemein für alle Handpans verwendet.

    Diese Öffnung hat einen nach innen gezogenen Hals, der meistens noch einmal umgeschlagen wird, damit keine scharfen Kanten entstehen und man eine Handpan an der Gu-Öffnung greifen kann. Das Wort Gu steht lautmalerisch für den tiefen, dumpf-hauchigen Klang, der Helmholtz-Resonanz. Diesen Klang kann man durch verschieden Techniken hervorrufen, z.B. schlägt man leicht gedämpft das Ding bzw. die Schulter oder auch mit der flachen Hand einen Teil der Gu-Öffnung an.

    Außerdem wird das Gu auch beim Stimmen verwendet, um von innen Anpassungen an den Tonfeldern vorzunehmen.

    Groove / Rhythmus

    Die Begriffe Groove und Rhythmus, beziehen sich im Allgemeinen auf dieselbe Sache. Die lockere Definition entspricht in der Regel dem Begriff, der im Jazz häufig verwendet wird.

    Ein “Groove” ist mehr oder weniger die spezifische Art und Weise, in der ein Stück gespielt werden, wodurch sich ein Lied oder ein Genre von einem anderen unterscheidet.

    Dieselben Noten eines melancholischen Liedes können leicht mit einem neuen Beat, Tempo und Takt gepaart werden, um das Genre und die Stimmung völlig zu verändern.

    Hang® / Hang Drum

    Das Hang® wird von vielen Menschen als Vorläufer der Handpan-Instrumente angesehen. Der Begriff wird von der Firma PANArt als Markenbegriff verwendet und bezeichnet ausschließlich ein Instrument von PANArt.

    Aufgrund der Ähnlichkeit zu einer Trommel (engl. Drum) hat sich im Englischen die sehr ähnliche Zusammensetzung “Hang Drum” entwickelt.

    Doch der Vergleich ihres Instruments mit einer Trommel hat PANArt noch nie gefallen. Daher lehnen sie diesen Begriff ab und er hat sich unter Handpan-Enthusiasten nicht durchgesetzt. Vielmehr wird er von Anfänger*innen bei der ersten Suche nach dem Instrument benutzt.

    Hanghang

    Das ist die Mehrzahl von Hang®.

    Helmholtz-Resonanz

    Eine Helmholtz-Resonanz, auch bekannt als Windgeräusch, ist ein Phänomen, das durch die Resonanz von Luft in einem geschlossenen Hohlraum entsteht. Wenn du schon mal Luft über eine offene Flasche geblasen und so ein Pfeifgeräusch gemacht hast, hast du eine Helmholtz-Resonanz erzeugt.

    Auch mit einer Handpan kannst du so Geräusche machen. Dazu klopfst bzw. schlägst mit deiner flachen Hand auf eine bestimmte Weise auf die Resonanzöffnung (auch Gu genannt) auf der Unterseite der Handpan.

    Idiophon

    Handpans und auch Tongue Drums sind Idiophone. Idiophone sind Musikinstrumente, bei denen der Klang durch die Schwingung/Vibration des Instrumentenkörpers selbst erzeugt wird. Bei anderen Instrumentenklassen wird der Klang durch eine Membran, eine Saite oder durch das Hineinblasen erzeugt

    Impedanz

    Die Impedanz, auch bekannt als “Phasenverschiebung” oder “Phasenauslöschung”, ist eines der Probleme, die aufgrund der einzigartigen Konstruktion einer Handpan auftreten können. Es ist ziemlich kompliziert zu erklären, aber wir werden unser Bestes tun!

    Eine Phasenverschiebung/Phasenauslöschung tritt auf, wenn sich zwei Schallwellenlängen so überschneiden, dass sie sich gegenseitig auslöschen. Die gespielte Note erklingt dann gedämpft.

    Isolation

    Als Handpan-Begriff bezieht sich Isolierung auf die Isolierung eines Tons gegen Schwingungen, die durch das Anschlagen anderer Tonfelder entstehen. Ein Tonfeld, das nicht ausreichend isoliert ist, wird sympathetisch aktiviert bzw. erzeugt Crosstalk.

    Klangskulptur

    “Klangskulptur” ist ein von der PANArt AG geprägter Begriff für ihr Hang®-Instrument, das als Vorreiter der Handpans gilt. Der Begriff soll betonen, dass es sich um eine Skulptur bzw. ein Kunstwerk und weniger um ein Musikinstrument handelt.

    Klopfen

    Um mit einer Handpan Töne zu erzeugen gibt es viele Möglichkeiten. Eine davon ist Klopfen. Dabei klopfst du mit deinen Fingerknöcheln auf die Handpan, wie bei einer Tür. Aber sei vorsichtig dabei, gerade wenn du auf die empfindlichen Tonfelder klopfst.

    Dieses Klopfen erzeugt einen härteren, perkussiveren Klang.

    Metronom

    Ein Metronist ein Gerät (oder eine App), welches durch akustische Signale in gleichmäßigen Intervallen ein konstantes Tempo vorgibt. Dadurch hilft es dir beim Spielen und Üben im Takt zu bleiben.

    Moll-Tonleiter

    Eine Moll-Tonleiter besteht ebenso wie eine Dur-Tonleiter aus 7 Tönen. Dabei ist es egal, mit welchem Ton sie beginnt. Sie unterscheidet sich von einer Dur-Tonleiter in der Reihenfolge der Ganz- und Halbtonschritte.

    • Moll-Tonleiter: Ganz – Halb – Ganz – Ganz – Halb – Ganz – Ganz
    • Dur-Tonleiter: Ganz – Ganz – Halb – Ganz – Ganz – Ganz – Halb

    Eine Handpan, die auf eine Moll-Tonleiter gestimmt ist, wird oft als “mystisch” und “geheimnisvoll” im Klang wahrgenommen.

    Mutant Handpan

    Als Mutanten werden Handpans bezeichnet, die mehr Klangfelder haben, als in den Chor hineinpassen. Das sind dann meistens mehr als 10 Klangfelder. Die Tonfelder werden dann etwas angeordnet als üblich. Dann sehen die Handpans aus wie Mutanten.

    Nitrierter Stahl

    Nitrierter Stahl ist neben Edelstahl einer der am häufigsten verwendeten Werkstoffe für den Bau von Handpans. Dieser Stahl wurde mit Stickstoff behandelt, um die Korrosionsbeständigkeit und die Formbeständigkeit der Handpan zu erhöhen.

    Oberseite / Top Shell

    Die Oberschale ist die obere Hälfte der Handpan. Bei den meisten gängigen Handpans befinden sich alle Tonfelder in der oberen Hälfte mit dem Ding und der Schulter.

    Obertöne

    Obertöne (engl. Harmonics oder Overtones) sind Bestandteile von fast jedem musikalischen Ton, der instrumental oder vokal erzeugt wurde. Wenn also mit einem Instrument ein beliebiger Ton erzeugt wird, erklingen neben dem Grundton unzählige weitere Töne. Das heißt wiederum, dass wir nicht einen einzelnen Ton hören, wenn wir z.B. die Taste eines Klaviers anschlagen, sondern eine Verschmelzung von vielen verschiedenen Tönen. Da diese Töne alle oberhalb des Grundtons liegen, werden sie Obertöne genannt.

    In den Klangfeldern von qualitativen Handpans sind neben dem Grundton zwei Obertöne eingestimmt. Hierbei handelt es sich um die Oktave zum Grundton und die Quinte zu dieser Oktave. Mehr dazu findest, du in unserem Ratgeber Handpan-Test: Finde die beste Handpan.

    Pantam

    In den frühen 2000er Jahren entstand Pantam als Wortschöpfung aus “Pan” und Ghatam. Einem aus Indien stammenden Perkussionsgefäß, das bei der Erfindung der Handpan eine Rolle gespielt hat.

    Obwohl einige Spieler*innen den Begriff noch nutzen, konnte sich “Pantam” nicht als allgemeiner Begriff für alle Handpans durchsetzen.

    Pattern / Muster

    In der Musik ist ein Pattern eine Folge von Noten, die melodisch und harmonisch zusammenkommen.

    Rand

    Der Rand der Handpan ist ein nicht-resonanter Teil des Instruments, d. h. er erzeugt keine musikalischen Töne, wenn er angeschlagen wird. Sein Hauptzweck besteht darin, die beiden Hälften der Handpan zusammenzuhalten. Manchmal ist der Rand mit einer Gummi- oder Seilverstärkung eingefasst.

    Schulter/Schultertöne

    Die Schulter ist die Fläche, die das zentrale Tonfeld oben in der Mitte des Instruments umgibt. Die Randbereiche um andere Tonfelder werden gelegentlich auch als “Schultern” bezeichnet.

    Mit dem Schulterbereich kannst du “Schultertöne” erzeugen. Dabei schlägst du entweder in den Schulterbereich oder auf den Rand der Schulter. Bei hochqualitativen Handpan sind die Schultertöne passend zum Rest der Handpan gestimmt.

    Sharp / #

    Im Englischen Notensystem werden Noten als “sharp” bezeichnet, wenn sie einen Halbton höher sind, als ihr Grundton.

    Auf Englisch würde man mit “D sharp” oder “D#” die Note einen Halbtonschritt über dem D bezeichnen. Auf Deutsch würde man dazu “Dis” sagen.

    Gerade die Notation mit dem “#” hinter dem Notenbuchstaben findest man oft in der Beschreibung einer Handpan-Tonleiter.

    Singing The Ding

    “Singing the ding” ist eine spezielle Methode, um mit einer Handpan einen Klang zu erzeugen. Anstatt zu klopfen, zu schlagen oder zu slappen, reibst du mit der flachen Hand das zentrale Tonfeld. Die Technik ist nicht ganz leicht und nicht mit allen Handpans möglich. Am besten schaust du dir dazu ein Video an, wenn du das lernen möchtest.

    Skala / Stimmung / Tonleiter

    Da Handpans keine chromatischen Instrumente sind, enthalten Sie nicht alle Töne einer Tonleiter. Eine Handpan-Skala ist die Auswahl von Noten, aus einer bestimmten Tonleiter, die auf einer Handpan zu Verfügung stehen. Neben “Handpan-Skala” werden auch die Begriffe “Handpan-Tonleiter” oder “Handpan-Stimmung” synonym verwendet.

    Handpans sind am häufigsten in Moll-Tonleitern zu finden. Seltener gibt es Handpans in Dur-Tonleitern oder exotischen Stimmungen.

    Slap

    Ein Slap ist ein leichteres Anschlagen der Handpan außerhalb der Tonfelder, das einen weichen, perkussiven Klang erzeugt. Beim Slappen werden im Vergleich zum Klopfen die weicheren Bereich der Hand eingesetzt, z.B. Fingerspitzen oder Handfläche.

    Der Klang eines Slaps kann einen tollen Akzent in einem Lied setzen, aber auch dabei helfen, den Takt zu halten, indem man leicht im Takt “mitklatscht”!

    Spacedrum

    Die Spacedrum ist ein Markenname für ein der Handpan sehr ähnliches Instrument, das von Metal Sounds entwickelt wurden.

    Obwohl Spacedrum ein Markenname ist, wird er fälschlicherweise manchmal als Oberbegriff für alle Handpans verwendet.

    Stabilität

    In der Handpan-Terminologie bezieht sich die Stabilität auf die Fähigkeit eines Tonfelds, in Form und somit in Stimmung zu bleiben. Je instabiler ein Tonfeld ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass es seine Form und damit die Stimmung verliert.

    Sustain

    Der Begriff “Sustain” kommt aus dem Englischen und heißt so viel wie “Aufrechterhalten”. Damit ist in der Musik der Ausklingvorgang eines Tons gemeint, nachdem er angeschlagen wurde.

    Kurz gesagt: Wie lange klingt die Handpan nach, wenn ein Klangfeld angeschlagen wurde.

    Sympathische Aktivierung

    Von gegenseitiger Aktivierung spricht man, wenn ein Tonfeld nach dem Anschlagen ein anderes Tonfeld auf der Handpan “aktiviert”, also zum Schwingen bringt und einen Ton erzeugt. Wenn diese gegenseitige Aktivierung gut klingt und gewünscht ist nennt man sie sympathische Aktivierung.

    Tak

    “Tak” ist eine lautmalerische Bezeichnung für das spezifische Geräusch, das durch das Klopfen bzw. Slappen in den Zwischenraum der Handpan entsteht.

    Takt

    Ein Takt ist, sprachlich gesehen, der “Satz” eines Liedes. Ein Takt besteht aus einer bestimmten Anzahl “Beats”.

    Ein Takt kann jede beliebige Kombination von Noten enthalten, solange der Wert der verwendeten Beats die Taktart nicht überschreitet.

    Taktart

    Die Taktart gibt sowohl das Tempo eines Liedes als auch die maximale Anzahl der Beats pro Takt an. Ein 4/4-Takt bedeutet zum Beispiel vier Beats pro Takt. Sie können jeden Takt mit einer beliebigen Kombination von Notenwerten füllen, solange sie diese Grenze nicht überschreiten!

    Tempo

    Das Tempo eines Songs gibt die Geschwindigkeit an, mit der er gespielt werden sollte. Das Tempo wird in der Regel in Schlägen pro Minute (BPM) gemessen.

    Timbre oder Klangfarbe

    Das Wort Timbre bezeichnet die Klangfarbe eines Tons. Damit ist gemeint, ob ein Ton z.B. metallisch und blechern oder oder voluminös und weich klingt.

    Bei Handpans ist besonders wichtig, dass die verschiedenen Tonfelder ein ähnliches Timbre haben, damit nicht ein Tonfeld auf unnatürliche Weise heraussticht.

    Tonfeld / Klangfeld

    Die Tonfelder, Noten oder auch Klangfelder sind die gestimmten Flächen der Handpan, die beim Anschlagen die Töne erzeugen.

    Unbearbeiteter Stahl / Raw Steel

    Rohstahl ist die einfachste Form von Stahl und wird manchmal für den Bau von Handpans verwendet. Nitrierter und Edelstahl-Stahl ist jedoch aufgrund seiner besseren Eigenschaften häufiger anzutreffen.

    Unterseite / Bottom Shell

    Die Unterseite der Handpan ist in der Regel gleichmäßig gerundet und ohne Tonfelder. Bei einigen Modellen gibt es sogenannte Bottom Notes Unterseite. Auf der Unterseite der Unterschale befindet sich auch die Resonanzöffnung, aus dem der Ton kommt.

    Zwischenraum

    Der Zwischenraum ist das “Niemandsland”. Er ist nicht auf eine bestimmte Note gestimmt. Dieser Bereich erstreckt sich zwischen den Tonfeldern, dem Ding und dem Gu.

    Während die Tonfelder gestimmt sind, kannst du die Zwischenräume nutzen, um perkussive Klänge zu erzeugen.

    Scroll to Top